Seite über uns und unserer Vereinsarbeit

Eine sehr beliebte Art der Vermittlung von historischem Wissen bei Einheimischen und Gästen sind Vorträge mit vielen historischen Bildern und Insiderwissen sind Vorträge vom Heimatverein, die häufig im Heimatmuseum und in anderen Lokalitäten stattfinden. Diese Veranstaltungen werden im Veranstaltungskalender von Zingst frühzeitig angeboten (siehe Link oben). Eine Anmeldung ist wegen der großen Nachfrage sehr anzuraten.
Vortrag
"
Es klappert die Mühle"
Der Vortrag vermittelt Interessantes über die Mühlen auf dem Darß und dem Leben der Müller, besonders der Mühle des Müllers Carl Friederich Grählert. Der Vortrag endet mit einem kleinen Imbiss und einem Museumsrundgang bei Nacht.

Vortrag "Zeitsprünge"
In einem Spaziergang durch den Ort vom Hafen bis zur Seebrücke erfährt der Besucher viel
über die Geschichte einzelner Gebäude und ihren Besitzern und Bewohnern. Dazu kann man an- hand vieler historischer Bilder sehen wie sich der Ort im Laufe der Jahre und Systeme verändert hat und an Attraktivität gewonnen hat. der Vortrag endet mit einem kleinen Imbiss und einem Museumsrundgang.






Der Heimatverein hat sich auch der Grabpflege verdienter, vergessener Personen der Zingster Geschichte sowie geretteter unbekannter Seeleute angenommen.

Reinh. Hoberg - Ein vergessener Künstler
Quelle: Vereinsarchiv









Unsere Heimatdichterin

Martha Müller-Grählert, unsere Heimatdichterin, sie hat das Lied "Wo de Ostseewellen trecken an de Strand" 1905 in Zingst gedichtet und 1908 unter dem Titel "Mine Heimat" veröffentlicht. Der Komponist Simon Krannig (Zürich) hat es vertont. Mit diesem Lied wurde Martha Müller-Grählert weltbekannt. Martha Müller-Grählert wurde am 20.12.1876 geboren und verbrachte ihre Kindheit in Zingst. Sie verstarb am 18.11.1939 und wurde in Zingst beerdigt.
Ausführlicheres über ihr Leben kann man auf der Webseite von "
Lebensart-sh.de" lesen.
Von den Streitigkeiten über die Rechte an diesem Lied, das weltweit verbreitet und beliebt ist, kann man in einem historischen Artikel lesen.

Mine Heimat




Zum Artikel und Text des Liedes
Text: Martha Müller-Grählert
Komponist: Simon Krannig
Interpret: Shantychor "De Klaasshahns"
Rostock



Bild 1 Marta Müller-Grählert in jungen Jahren
Bild 2 In der Lindenstraße 41 in Zingst
stand das Elternhaus.
Bild 3 Gedenktafel am Haus
Bild 4 In Japan mit Hund
Bild 5 Ehemann Prof. Max Müller
Bild 6 Komponist des Liedes Simon Krannig
Bild 7 Martha mit Adoptivtochter
Bild 7/8 Die letzte Ruhestätte in Zingst
Bild 9 Die Eltern Henriette u. Friederich Grählert
In Zingst wird das Andenken an Martha Müller-Grählert
auf vielfältiger Weise bewahrt. So wurde ein Martha Müller-Grählert-Park geschaffen. Es gibt einen Martha Müller-Grähler-Weg. Eine Gedenktafel wurde am Standort ihres ehemaligen Elternhauses angebracht. In unmittelbarer Nähe wurde eine Wohn- und Feriensiedlung "Mine Heimat-Weg" benannt. Beim jährlichen Treffen der Shantychöre wird um den Martha Müller-Grählertert-Preis gewetteifert.

Martha Müller-Grählert-Preis

Der Martha Müller-Grählert-Preis wird von der Gemeinde Zingst an Personen verliehen, die sich in besonderer Weise um den Erhalt und die Verbreitung des Werkes Martha Müller-Grählerts verdient gemacht haben und/oder besonders zum Erhalt der plattdeutschen Sprache und Kultur beigetragen haben. Denen zur Ehre wurde am 09.09.2023 Im Martha-Müller-Grählert-Park eine von der Gemeinde Zingst gestiftete Steel eingeweiht.

Preisträger
Fotos: K. Machner

Wer noch mehr über das Leben und Wirken von Martha Müller Grählert wissen möchte, dem sei der ausgezeichneten Film "Goldhofers Zeitreise 58" sehr epfohlen.

Wir danker der Juni Media GmbH & Co. KG für die Genehmigung der Verlinkung.


Paul Hansen-ein Held aus Zingst.
Kapitän Paul Hansen befand sich 1926 mit dem Dampfer „Olga Siemers“ im Hafen von Jaffa (Israel). Er schleppte dort einen brennenden Segler, der eine hochexplosive Ladung hatte, mit seinem Dampfer ins offene Meer und rettete so die Stadt und die Schiffe vor großer Gefahr. Kapitän Paul Hansen wohnte in Zingst in der Lindenstraße im „Haus Sonne“.




Das Seemannsgrab neben der Kapelle auf dem Friedhof in Zings.

Am 11. April 1913 strandete der Rahschoner "Minna" bei Darßer Ort, dabei ertranken drei Seeleute, die geborgen und auf dem Friedhof in Zingst bestattet worden. Das Grab der Seeleute wird vom Heimatverein Zingst betreut.


Bäckermeister Karl - Heinz Holz, ein Ehrenmitglied des Veriens.

Der Heimatverein zingst e. V. verlieh Bäckermeister Karl-Heinz Holz die Ehrenmitgliedschaft für sein jahrelanges Engagement und seine Unterstützung des Vereins. Ganz besonders wird ihm für seine unkomplizierte und kostenlose Hilfe bei Veranstaltungen wie dem Zingster Heimatfest und den Seniorennachmittagen gedankt.


Elche und Wisente auf dem Darß ?
Ja, das gab es tatsächlich.

Bilder: Archiv Heimatverein

Marta Müller-Grählert Ehrung 2025


Anlässlich des jährlichen Treffens der Shantychöre in Zingst fand am 14.09.2024 auf dem Friedhof von Zingst am Grab von Martha Müller-Grählert eine Ehrung der Heimatdichterin unter Anwesenheit von Bürgern, dem Bürgermeister und weiteren Vertretern der Gemeinde, des Heimatvereins und der Shantychöre statt.
Fotos:
M.-L. Eggert & K. Machner



Die Vorträge Zeitsprünge 1, Zeitsprünge 2 und Zeitsprünge 3 werden laufend im Heimatmuseum angeboten.
Zum Museum, dann das Bild anklicken.

Neues im Heimatmuseum

Am 14.11.2025 wurde im Heimatmuseum eine neue Ausstellung zur Entwicklung und Bedeutung der Landwirtschaft in Zingst und auf dem Darß unter Mitwirkung des Heimatvereins eröffnet.
Foto: K. Machner
Arne Nehls und Ulrike Buchmann
bei der Eröffnung der Ausstellung



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